Die wichtigsten Begriffe aus Training, Ernährung und Coaching, kurz und ehrlich erklärt. Für Athleten und Coaches.
27 Begriffe, alphabetisch. Fehlt einer? Sag uns Bescheid.
Abkürzung für „as many rounds as possible": In einer festen Zeit, zum Beispiel zwölf Minuten, so viele Runden eines Übungszirkels wie möglich. Beliebt im Functional Training, weil das Ergebnis vergleichbar ist.
Die KI-Assistentin in der Fitiva-App. Sie kennt deinen Plan und deinen Verlauf, beantwortet Fragen zwischen den Sessions und schlägt Anpassungen vor. Sie ersetzt weder deinen Coach noch einen Arzt.
Die wöchentliche Auswertung zwischen Coach und Athlet: Gewicht, Fotos, Adhärenz, Schlaf, Befinden. Der Check-in ist der Moment, in dem ein Plan angepasst wird, nicht die Session selbst.
Eine geplante Woche mit deutlich weniger Volumen oder Intensität, meist alle vier bis acht Wochen. Der Körper holt Erholung nach, danach steigen die Leistungen oft sprunghaft.
„Every minute on the minute": Jede Minute startet eine feste Übung mit fester Wiederholungszahl, der Rest der Minute ist Pause. Wer schnell ist, hat mehr Pause. Gut für Technik unter leichter Ermüdung.
Eine strukturierte Vorgabe für Mahlzeiten, Mengen oder Makronährstoffe, passend zu Ziel und Alltag. Ein guter Plan lässt Spielraum und wird im Check-in angepasst. In Fitiva entsteht er als KI-Entwurf, den der Coach prüft und freigibt.
Schwere Gewichte in beiden Händen über eine Strecke tragen. Trainiert Griffkraft, Rumpf und Haltung und ist eine der acht Hyrox-Stationen.
Die Mischung aus Sessions vor Ort und Online-Betreuung mit Plan, Check-in und Chat. Für die meisten Ziele die beste Kombination aus Wirkung und Preis. Mehr im Artikel Online, vor Ort oder hybrid.
Muskelwachstum. Entsteht durch wiederholte Belastung nahe am Muskelversagen, meist im Bereich von sechs bis zwanzig Wiederholungen, ausreichend Eiweiß und Schlaf. Voraussetzung ist die progressive Überlastung.
Ein standardisierter Fitness-Wettkampf: acht Mal ein Kilometer Laufen, jeweils gefolgt von einer Station in fester Reihenfolge: SkiErg, Sled Push, Sled Pull, Burpee Broad Jumps, Rudern, Farmers Carry, Sandbag Lunges, Wall Balls. Gewichte und Distanzen hängen von der Division ab, das aktuelle Regelwerk steht beim Veranstalter. Vorbereitung im Artikel Hyrox-Vorbereitung mit Coach.
Du nimmst weniger Energie auf, als du verbrauchst. Üblich sind 300 bis 500 Kilokalorien am Tag, was etwa ein halbes bis ein Prozent Körpergewicht pro Woche bedeutet. Größere Defizite kosten Muskeln und Durchhaltevermögen.
Kurz für Makronährstoffe: Eiweiß und Kohlenhydrate liefern rund vier Kilokalorien pro Gramm, Fett rund neun. Für Trainierende gelten 1,6 bis 2,2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht als gängige Empfehlung.
Aktive Beweglichkeit: der Bereich, den du kontrolliert bewegen kannst, nicht nur der, in den du dich dehnen lässt. Trainiert wird sie mit kontrollierten Bewegungen unter leichter Last, nicht mit langem statischem Dehnen.
Betreuung ohne Termin vor Ort: Plan in der App, wöchentlicher Check-in, Chat oder Video. Günstiger und ortsunabhängig, verlangt aber Selbstdisziplin und saubere Technik.
Einzelbetreuung durch einen Coach, vor Ort oder hybrid. In größeren Städten kostet die Einzelstunde erfahrungsgemäß 60 bis 120 Euro, Pakete mit Betreuung liegen pro Session darunter. Mehr im Artikel Was kostet Personal Training?.
Das Grundprinzip jedes Trainingsfortschritts: Belastung über Wochen steigern, durch mehr Gewicht, mehr Wiederholungen, mehr Sätze oder weniger Pause. Ohne Protokoll ist sie nicht zu steuern, siehe Trainingstagebuch.
Pilates am Gerät mit Schlitten und Federwiderstand. Trainiert Rumpf, Kontrolle und Beweglichkeit und ist als Ergänzung zum Krafttraining beliebt. Studios in unseren Städten stehen auf der Karte.
„Rate of Perceived Exertion", die gefühlte Anstrengung eines Satzes von 1 bis 10. RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch gegangen. Coaches nutzen RPE, um Pläne an die Tagesform anzupassen, statt starre Gewichte vorzugeben.
Eine offene Laufgruppe ohne Anmeldung und Beitrag, meist mit festen Treffpunkten und Pace-Gruppen. Welche es in unseren Städten gibt, steht im Artikel Run Clubs in unseren Städten und auf jeder Städteseite.
Einen beladenen Schlitten über eine Strecke schieben oder ziehen. Beine, Rumpf und Rücken arbeiten bei niedriger Verletzungsgefahr, deshalb auch im Reha- und Athletiktraining verbreitet. Zwei der acht Hyrox-Stationen.
Zwei Übungen direkt hintereinander ohne Pause, oft für gegensätzliche Muskelgruppen. Spart Zeit und erhöht die Dichte, kostet aber etwas Kraft in der zweiten Übung.
Eine Vorgabe für vier bis zwölf Wochen mit Übungen, Sätzen, Wiederholungen und einer klaren Progression, abgestimmt auf Ziel, Zeit und Ausrüstung. Was ein guter Plan enthält, steht im Artikel Trainingsplan erstellen lassen.
Das Protokoll deiner Workouts: Übung, Sätze, Wiederholungen, Gewicht, Anstrengung. Ohne Tagebuch keine Progression. Anleitung im Artikel Workouts tracken.
Die maximale Sauerstoffaufnahme in Millilitern pro Kilogramm und Minute, die wichtigste Kennzahl der Ausdauerleistung. Steigt durch Intervalltraining und viel lockeres Grundlagentraining.
Kniebeuge mit Medizinball, anschließend Wurf an eine Zielmarke, meist auf drei Meter Höhe. Die letzte Hyrox-Station, je nach Division 75 oder 100 Wiederholungen, und die, die am häufigsten unterschätzt wird.
Uhr, Ring oder Brustgurt, der Puls, Schlaf und Aktivität aufzeichnet. Die Anbindung an Fitiva ist in Arbeit, du kannst dich auf der Seite Für Athleten dafür vormerken.
Lockere Ausdauerintensität, bei der du noch in ganzen Sätzen sprechen kannst, unterhalb der ersten Laktatschwelle. Die Grundlage für Ausdauer, Fettstoffwechsel und Erholung, und der Bereich, in dem die meisten zu schnell laufen.
Stand: September 2026. Zahlen zu Kalorien, Eiweiß und Preisen sind Erfahrungswerte und gängige Empfehlungen, keine medizinische Beratung. Bei Vorerkrankungen zuerst mit dem Arzt sprechen.